Wagen auch wir uns, der Sehnsucht auf neues Leben Raum zu geben? Wagen wir uns, wo wir innerlich frieren und vielleicht enttäuscht sind, die Hoffnung aufzurufen, die Christinnen und Christen trägt: Gott ist treu, der wird euch stärken und bewahren vor dem Argen (2. Thess. 3,3)?
Die ersten Boten neuen Lebens können uns nun daran zweifach erinnern: Der äussere Winter hat seinen Sinn. Aber er dauert nicht für alle Zeit. Vielleicht bringen auch innere Winter uns weiter, wenn wir auf die Hoffnung schauen, die uns versichert: Nicht das Arge, das Schlimme hat das letzte Wort, sondern Gott ist es, der uns stärkt und bewahrt.
So wünschen wir Ihnen diese Wärmequelle für das ganze Leben in diesem Wintermonat Februar.

Karin Kaspers-Elekes
und Tibor Elekes, Pfarrerehepaar

Liebe Leserinnen und Leser

Im Februar hängt der Winter noch tief über dem Land, aber die Schneeglöckchen haben an verborgenen Stellen schon ihre Pätze erobert, und Blüten wagen sich hervor. Inmitten der Eiseskälte, die oft leblos erscheint, Zeichen der Hoffnung und neuen Lebens.